21 | 11 | 2017

Kokolores

Im Bereich Kokolores ist eure Keativität gefragt. Postet uns eure Witze, Gedichte oder was euch gerade einfällt.

Schreibt uns eine E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.

Wir werden euren Beitrag nach eine kurzen Sichtung dann hier veröffentlichen.

Wir freuen uns darauf.

Euer CVW

 

 

Ein Hund setzt seinen großen Haufen

Allen echten Narren wünsche ich für die Session 2017 /18

Eine wunderschöne und närrische Zeit.

Vergesst Eure Sorgen und feiert die Winkeler Fassenacht!

Mer freie uns!

Euer Vereinsmitglied Helmut Eckert

 

Hier nun ein paar Verse die Euch in der närrischen Zeit begleiten sollen!

 

Ein Hund setzt seinen großen Haufen,

dorthin, wo viele Leute laufen.

Solltest Du die Erste sein,

die in die Scheiße tritt hinein,

so hat das Schicksal es gewollt.

Am nächsten Tag trittst Du auf Gold.

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Hot mer die Wahl?

Als ich noch war im Mutterleib,

 do hat ich noch viel Zeitvertreib.

So hunn ich allweil nachgedacht,

wer war es, der mich einst gemacht.

Die Mudder kenn ich, bei der bin isch

Doch der Vadder is mir fremd.

Ich find dieses gar nitt kinnisch,

wenn man den Vadder vorher kennt.

So frage ich mich allemal,

hot mer die Wahl?

 

Moi Geburt is gut verloffe,

mei Eldern uff mei Zukunft hoffe.

Mich interessiert  die Mutterbrust,

wobei ich gerne hätt gewusst,

Wie long die Beide gut gefüllt?

Wie lang noch werde ich gestillt?

Wonn kimmt des Fläsch`sche an die Reihe?

Damit ich`s Maul halt und nit schreie.

So frage ich mich allemal,

hat ich die Wahl?

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Elwetritsch

Elwetritsch (auch Elwetrittche, Elwedritsch, Ilwedritsch

https://de.wikipedia.org/wiki/Elwetritsch

Fremde Gäste

Neulich ging ich mal spazieren,

durch die Wingert grüne Pracht.

Da tat mir folgendes passieren,

in der mondscheinhellen Nacht.

Elwetritsch_1

Auf dem Wingertmauerstein,

saß ein Tier was seltsam war.

Es funkelte im Mondenschein,

silber schimmerte das Haar.

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1.Mai uff em Waldacker

Neilisch bin isch uffgewacht.
Hab schlecht geschlofe in de Nacht.
Geträumt hen isch von einer Fee.
Die isch noch wach jetzt vor mir seh.

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Das Heringsessen ist vorüber

Das Heringsessen ist vorüber.
meine Tage werden trüber.
Die Fassenacht sie ist vergangen.
Ritz am Bo wir eben sangen.
Die dolle Zeit sie ist vorbei.
Um uns ist das einerlei.
Tagesstress voll Müh und Plage.
Vorbei, vorbei die Fassnachtstage.
Doch die Erinnerung sie bleibt.
Selbst wenn mer´s Jahr 3000 schreibt.

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Mein Wunsch für das neue Jahr


Gedanken im „Neue Jahr“!

Das Jahr ging schnell dem Ende zu,
erlebte seine letzten Stunden.
Es bettet sich zur stillen Ruh,
weil es sich damit abgefunden.

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Die Weihnachtsgeschichte

 

Bekannt ist, dass die Stubenfliegen,

nach Weihnachten gleich doppelt wiegen.

Wenn ich das meinem Weibe sage,

verschenkt sie sofort ihre Waage.

Einst durften Fliegen mit uns leben,

jetzt darf es keine Fliegen geben.

Vom Kuhstall flogen sie ins Zimmer,

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Des Sängers Gruß

Gegrüßt seit ihr, ihr die do hocke,

lasst euch des Sänger Gruß entlocke.

Gegrüßt seit ihr, mein Publikum,

wer jetzt verschwind, ich nemm`s nit krumm.

 

Hier uff de Welt, halt überall,

nennt man mich nur, der Sängerkarl.

Bei mei Geburt, der Vater schwor,

der kreisch so laut, der wärt Tenor.

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Träume vom Lindenplatz in Winkel

Am Lindenplatz dort auf der Bank,

 dort wo der rote Bus einst hielt.

Wo es nach Lindenblüten stank,

hab ich Dein pochend Herz gefühlt.

 

Du küsstest mich, nach dem ich küsste,

so feurig wild, gar ohne Scheu.

Wenn ich nur Deinen Namen wüsste,

ich wär Dir jetzt, noch immer treu.

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Eine Bahnfahrt die ist lustig…

Fährst du einmal mit der Bahn,

fängt sehr früh der Ärger an.

Du musst einen Fahrschein kaufen.

Dafür musst du früher laufen,

zu dem Bahnhof an dem Ort,

wo der Zug fährt mit dir fort.

 

Ich wollt der ganzen Welt beweisen,

mer kann ach mit der Bahn verreisen.

Von Middelhum nur paar Statione,

nach Wiesbade des is nit ohne.

Da sollte ich am Morgen Früh,

mit dem Zug alleine hieh!

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Streng geheim

Streng geheim – Noch geheimer als geheim. Dieser Bericht ist so geheim, dass hier kein Wort stehen dürfte..

Wir Älteren erinnern uns vielleicht an die Luftlandemanöver der Amis in den 5oer Jahren. Damals sahen wir die Fallschirme über dem Rhein bis weit nach Ingelheim vom Himmel gleiten.

60 Jahre später wurden die damaligen Filmaufnahmen der US Army mit neuster Technik der Drohnenerkundung aufgearbeitet und verglichen. Dafür nutze das Pentagon eine neue, geheime Strahlenschleuder. Das System ALLAHRRAN kam zum Einsatz. Nur so viel: Dieses Verfahren kann jedes Edelmetall bis 100 Meter Erdtiefe genau orten. Für das Militär entwickelt, nutzten es einige Wissenschaftler, für geologische Forschungsarbeiten.  Die Technologie ist so geheim, dass selbst Obama keine Informationen erhält.
Es war die Arbeit des Programmierers, der mich auf die Spur dieses Geheimnisses brachte. Dieser „US Army  IT Spezialist“, ist ein Enkel des US Soldaten, der 1945 auf dem jetzigen Gelände des REWE Supermarktes in Winkel, stationiert war, dort ein „Winkeler Mädche„ kennenlernte. Mit allen menschlichen Folgen für ihre beider Zukunft, und so weiter und so weiter. Dieser Enkel entwickelte die Software für das Geheimprojekt  ALLAHRRAN. Er nutzte als Zugangscode  die erste Zeile des „Winkeler Liedes".

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Macht Eisch uff zur Jokusklause

Macht Eisch uff zur Jokusklause.
Nur ein Dormel bleibt zu Hause.
Laaft all hie zum Frühlingsfeste.
Zum Esse, Trinke gibt’s das Beste.
Mer treffe uns dort jedes Jahr.
Do miss mer hie, das is doch klar.
Wer nit lääft der werd gefahr`n,
des mache mir schon all die Jahr`n.
Bei em gute Schobbe Woi,
soll es en Dach zur Freid heit  soi.
Uff Brotworscht Weck und Frigadelle,
freie mir uns, abber gelle.

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Sensation der Weltgeschichte

Es braucht 2000 Jahre um einer der größten Dramen des Altertums neu zu schreiben. Wir alle lernten in der Schule, dass Kleopatra sich im Königspalast im Jahre 30 vor Christi hat. Eine Papyrusrolle, vor wenigen Tagen in Mainz gefunden,  berichtet eine ganz neue und  endgültig wahre Geschichte.
Zuerst einige Worte zum sensationellen Fundort dieser originalen Papyrusrolle in Mainz. Bei einer Renovierungsarbeit im Keller des  Mainzer Fassenachtsmuseum  erblickte ein Handwerker in 11 cm Bodenhöhe einen gelockerten Mauerstein.  Hinter diesem Stein, aus der Römerzeit, fand er eine Bleikassette. Darin lag diese Rolle.
Velleius Paterculus Et primo narrat scriba Domini 14 Nero Claudius Drusus Anno Octaviani imperatoris. Kleopatra dominae et mulier Antonium post fugam a inkoknito in Aegypto Mogontiacumus cannabae. Sed ne unam e famulabus mortuus est.

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Nachträgliche Verse zu Ostern

Die Geißenmutter sie ist trächtig.
Das fand der Ziegenbock ganz prächtig.
Einmal hat er sie besprungen.
Das Resultat ist ihm gelungen.
Es sprach der Geißbock zu dem Hahn,
ich hab mein Werk für`s Jahr getan.
Der Hahn der diese Worte hörte,
sich an des Bockes Duft sehr störte.
Mich lieben alle Hühner sehr.
Sie wollen täglich von mir mehr.
Meist läuft die Ziege von dir weg.
Du bist der Ziegen Liebesschreck.
Du stinkst am Leib so fürchterlich.
Nur Paviane lieben dich.

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Wissenschaftsreport aus dem Rheingau.

Biologen schlagen Alarm.

Zum ersten Mal wurde im Winkler Wald, am Wegrand der „Siebenwegweiser“ der sehr seltene Käfer:“Thcanessaf“ nachgewiesen. Seine ursprüngliche Heimat ist die Region um das Dorf OBMAZTIR in der Gegend von ROMUH im Hochgebirge des SNUEIERFREM. Das Weibchen erreicht eine durchschnittliche Größe von 11 mm und legt in den Wintermonaten von November bis März täglich bis zu 11 000 Eier in die Erde.

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Das ewige Warten…….

Auf was der Mensch so warten muss,
das lässt sich kaum ertragen.
Jetzt ist bei mir mit Warten Schluss,
das Übel  gilt `s im Kampf zu schlagen.

Am Morgen fängt das Warten an,
zum Klo hin will ich eilen.
Weil ich die Tür nicht öffnen kann,
muss ich davor verweilen.


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Die Schönheit von Innen

Wer ist schon Nofretete,
wer diese Mona Lisa?
Jede Nacht ich bete,
ich wäre so wie die da.
Ich nehme Schminken, Salben,
Kräuterlein und Hexenkram.


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Eine Ode auf den Spundekäs

Melodie: La Paloma

Wer kann es mal bei einem Stammtisch vortragen?
Ein Duft weht vom Teller
Es kann nur der Spundekäs soi
Ich sitz bei em Schoppe
Und goldisch funkelt der Woi.
Mein Herz das läuft über  
vor Freud auf den Spundekäs.


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Gedonke zischedorsch!

Am Aschermittwoch kam die Wende.
Die Fassenacht ist nun zu Ende.
Die Erkenntnis trifft mich schwer.
Jeder Tag ist trüb und leer.
 
Eine Hoffnung ist am Leben.
Die Fassenacht wird`s wieder geben.
Am 11.11. geht es weiter.
Die Gewissheit stimmt mich heiter.
 
Bis dahin gibt`s die Stammtischrunde.
Do habbe sich die eingefunde,
die bis zum Herbst nit wolle harren,
eebe all die dolle Narren.

Do wärd gebabbelt und gered.
ei der, der was zu redde hätt.
Was an Fassenacht gewese,
erlebt hier seine Stobbellese. 

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