Carneval Verein -Narrhalla- Winkel/Rheingau 1924 e.V.
21 | 04 | 2019
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Kokolores

Im Bereich Kokolores ist eure Keativität gefragt. Postet uns eure Witze, Gedichte oder was euch gerade einfällt.

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Wir werden euren Beitrag nach eine kurzen Sichtung dann hier veröffentlichen.

Wir freuen uns darauf.

Euer CVW

 

 

Macht Eisch uff zur Jokusklause

Macht Eisch uff zur Jokusklause.
Nur ein Dormel bleibt zu Hause.
Laaft all hie zum Frühlingsfeste.
Zum Esse, Trinke gibt’s das Beste.
Mer treffe uns dort jedes Jahr.
Do miss mer hie, das is doch klar.
Wer nit lääft der werd gefahr`n,
des mache mir schon all die Jahr`n.
Bei em gute Schobbe Woi,
soll es en Dach zur Freid heit  soi.
Uff Brotworscht Weck und Frigadelle,
freie mir uns, abber gelle.

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Sensation der Weltgeschichte

Es braucht 2000 Jahre um einer der größten Dramen des Altertums neu zu schreiben. Wir alle lernten in der Schule, dass Kleopatra sich im Königspalast im Jahre 30 vor Christi hat. Eine Papyrusrolle, vor wenigen Tagen in Mainz gefunden,  berichtet eine ganz neue und  endgültig wahre Geschichte.
Zuerst einige Worte zum sensationellen Fundort dieser originalen Papyrusrolle in Mainz. Bei einer Renovierungsarbeit im Keller des  Mainzer Fassenachtsmuseum  erblickte ein Handwerker in 11 cm Bodenhöhe einen gelockerten Mauerstein.  Hinter diesem Stein, aus der Römerzeit, fand er eine Bleikassette. Darin lag diese Rolle.
Velleius Paterculus Et primo narrat scriba Domini 14 Nero Claudius Drusus Anno Octaviani imperatoris. Kleopatra dominae et mulier Antonium post fugam a inkoknito in Aegypto Mogontiacumus cannabae. Sed ne unam e famulabus mortuus est.

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Nachträgliche Verse zu Ostern

Die Geißenmutter sie ist trächtig.
Das fand der Ziegenbock ganz prächtig.
Einmal hat er sie besprungen.
Das Resultat ist ihm gelungen.
Es sprach der Geißbock zu dem Hahn,
ich hab mein Werk für`s Jahr getan.
Der Hahn der diese Worte hörte,
sich an des Bockes Duft sehr störte.
Mich lieben alle Hühner sehr.
Sie wollen täglich von mir mehr.
Meist läuft die Ziege von dir weg.
Du bist der Ziegen Liebesschreck.
Du stinkst am Leib so fürchterlich.
Nur Paviane lieben dich.

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Wissenschaftsreport aus dem Rheingau.

Biologen schlagen Alarm.

Zum ersten Mal wurde im Winkler Wald, am Wegrand der „Siebenwegweiser“ der sehr seltene Käfer:“Thcanessaf“ nachgewiesen. Seine ursprüngliche Heimat ist die Region um das Dorf OBMAZTIR in der Gegend von ROMUH im Hochgebirge des SNUEIERFREM. Das Weibchen erreicht eine durchschnittliche Größe von 11 mm und legt in den Wintermonaten von November bis März täglich bis zu 11 000 Eier in die Erde.

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Das ewige Warten…….

Auf was der Mensch so warten muss,
das lässt sich kaum ertragen.
Jetzt ist bei mir mit Warten Schluss,
das Übel  gilt `s im Kampf zu schlagen.

Am Morgen fängt das Warten an,
zum Klo hin will ich eilen.
Weil ich die Tür nicht öffnen kann,
muss ich davor verweilen.


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Die Schönheit von Innen

Wer ist schon Nofretete,
wer diese Mona Lisa?
Jede Nacht ich bete,
ich wäre so wie die da.
Ich nehme Schminken, Salben,
Kräuterlein und Hexenkram.


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Eine Ode auf den Spundekäs

Melodie: La Paloma

Wer kann es mal bei einem Stammtisch vortragen?
Ein Duft weht vom Teller
Es kann nur der Spundekäs soi
Ich sitz bei em Schoppe
Und goldisch funkelt der Woi.
Mein Herz das läuft über  
vor Freud auf den Spundekäs.


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Gedonke zischedorsch!

Am Aschermittwoch kam die Wende.
Die Fassenacht ist nun zu Ende.
Die Erkenntnis trifft mich schwer.
Jeder Tag ist trüb und leer.
 
Eine Hoffnung ist am Leben.
Die Fassenacht wird`s wieder geben.
Am 11.11. geht es weiter.
Die Gewissheit stimmt mich heiter.
 
Bis dahin gibt`s die Stammtischrunde.
Do habbe sich die eingefunde,
die bis zum Herbst nit wolle harren,
eebe all die dolle Narren.

Do wärd gebabbelt und gered.
ei der, der was zu redde hätt.
Was an Fassenacht gewese,
erlebt hier seine Stobbellese. 

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Der Igel

Allein in seinem Gartenreich,
ein Igel glücklich vegetierte.

Es war der Kröte nasser Teich,
wo folgendes passierte.

Eine Kröte lebte dort,
zwischen grünen Wasserpflanzen.

Um diesen Biotopenort,
tausende der Mücken tanzen.

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In Mainz am schönen Rhein

In Mainz am schönen Rhein,
da hab ich geküsst und gelacht.
Da fiel mir neulich ein.
Auch dort wird Fassenacht gemacht.

Jedes Jahr zur gleichen Zeit,
meist im Saal vom Fürstenschloss,
Sind die Narren dort bereit,
mit dem große Fernsehtross.

Die Hütte ist dann brechend voll,
voll mit Ehrengästen.
Der Elferrat findet dies toll,
es sind vom Bundestag, die Besten.

Auf der Bühne sich versammelt,
stolz, der große Elferrat.
Die Herren wirken leicht vergammelt,
sie sind sehr alt, wohl in der Tat.

Wie man es schon seit Jahren kennt,
dazwischen sitzt der Präsident.
Der weil er ist schon leicht senil,
lieber sitze bleibe will.

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Die Verkehrsfamilie

Die Verkehrsfamilie.
Als ich einst auf die Welt gekommen,
galt es die Eltern zu betrachte.
Ich hab sie darauf angenommen,
weil sie ein guten Eindruck machte.
 
De Vater schafft hier bei der Stadt
in dem Verkehrsbüro.
Sein Weib auch hier ne Arbeit hat,
des macht mein Alde doppelt froh!
 

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Die Büddered!

Hier mein diesjähriges Gedicht zur Fassenacht. Für allgemeine, nachdenkliche Freude und Besinnlichkeit.

Die Büddered!

Als Wilhelm Tell betrat ich stolz, die Bühne,
Im Saal verzog, nicht einer eine Miene.
Die Armbrust hab, als Tell ich festgehalten
Auf meiner Stirn stand Schweiß, vom eisig Kalten.
Ihr Narren hier, ihr könnt es nicht ermessen
Ich hab mei Büddered , total vergessen.
Ich hat mir jedes Wort, doch aufgeschrieben.
Die ist jetzt fort, wo ist die Red geblieben?
Mein Kopf war leer, die Birne ausgebrannt.
Am liebsten war ich, aus dem Saal gerannt.
Ein Geistesblitz, muss meine Rettung sein.
He, Narrengott, lass mich jetzt nicht allein!
He kennt ihn den? So brüllte ich herunter,
ein scharfer Witz, des macht Euch Tasse munter.
Des Trüb bei Tasse, hab ich hier nicht gesagt.
Bei diesen trüben Tassen, habe ich es nicht gewagt.
Des Fritze saß Heut, am Morgen auf dem Klo.
Es war mal nicht besetz, da war er froh.
Meist hat sein Vater schon, die Sitzung abgehalten,
sie haben Vorrecht hier, bei uns die Alten.

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Die Rentnerbravo = Apotheker Umschau

Die Rentnerbravo  = Apotheker Umschau

Eines stelle ich hier klar.
Ohne sie kann ich nicht leben.
Ohne sie bin ich verloren.
Ohne sie wär ich lang tot.

Früher als ich jünger war,
hat sie es gar noch  nicht gegeben.
Sie ist vor Jahren erst geboren.
Mein Dasein ist seither im Lot.

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Besuch vom heiligen Nikolaus

Besuch vom hl. Nikolaus!


Allein war ich in meinem Haus,
da klopfte sacht der Nikolaus.
Der Echte kam mich zu besuchen,
bei Kaffee und dem Weihnachtskuchen.

Er wollte mir sein Leid hier klagen,
weil Eltern so viel Unsinn sagen.
Profit versaut die Weihnachtsbräuche,
das ist die größte Winterseuche.

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Die Seilbahn die muss her….

Hier von unserm  Mittelheim,
fährt ein Schiff nach Ingelheim,
Jahr für Jahr, als hin und her,
oftmals voll, doch manchmal leer.
Darum fiel mir etwas ein,
es könnte doch ganz nützlich sein,
gäb es  ne Seilbahn über`n Rhein,
das wäre für uns Wink`ler fein.
Vom Bismarcktum zur anderen Seite,
voll über ganzer Stromes Breite,
spannt man das Seil, dort wo die Zang,
sich strecket hoch, zum Himmel lang.
Jetzt müssen nur paar Gondeln her,
die zu beschaffe fällt nicht schwer,
in Rüdesheim gibt`s die in Massen,
die dürften für das Seil hier passen.
Im Winter ist dort kein Betrieb,
sodass ein schlauer Gondeldieb,
die Dinger schnell nach Winkel bringt,
und sie an unser Seil hier klinkt.
Da Rüdesheim im Winterschlaf,
kein Putze dort die Diebe traf,
Bis Ostern hat man dort vergessen,
das sie die Gondeln je besessen.

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Eine Bäckerei für Hunde !?

Ein paar erste Gedanken zu der Meldung vom 01.05.2014 im Wiesbadener Kurier!


Des hat uns noch gefehlt.

Eine Bäckerei für Hunde,
fehlte hier im Gau.
Ich bin mit meinem Hund im Bunde,
und rufe froh Hellau.

Ich versorge jetzt mein Hund,
nur das Beste soll er haben.
Garnelenfleisch in seinen  Schlund,
das wird mein Liebling laben.

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Das alte Römerglas!

Römer gibt’s in Winkel viele,
 die da all mit grünem Stiele,
selten lang im Schrank verweilen.

Da sich Winkl`ler schnell beeilen,
ihre Römer neu zu füllen.
Um ihren Durst sodann zu stillen.

Es stand ein Römer lang allein,
trocken ohne ein Schluck Wein
In einem Thekenschrank  verstört.

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Der erste Hund im Haus!

Nun sind se raus.
Alle Kinner aus dem Haus.
Gestern zog des letzte fort.
Zu ihrem Beppo hier im Ort.

Mei Lisbeth hot jetzt Depression.
Da die Jüngste zog davon.
Des Haus ist leer verlasse.
Des Lisbeth konn des noch nit fasse.

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Der Sprüchebeutel

Wer kennt se nit, die Sprücheklobber,
die im Bundestag ganz popper,
uns mit ihre Sprüch belehren.
Im Fernseh `n uns damit beehren.

Alle Lüge könnt mer meinen,
hörste hi, dann musste weinen,
über deren Wortgebilde.
So isse, diese Lügengilde.

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Klobürste

Diese Geschichte trug sich einst in Ransel und seinem Nachbarort zu. Oder doch im Nachbarort und Ransel?
An der Tür hat es geschellt,
unsern Hund hat gleich gebellt.
Wer schellt, wenn mir beim Schobbe sitze,
wer erlaubt sich solche Witze?
He Lisbeth, geh mal an die Tür,
einer will bestimmt zu mir.
Frage erst wer Draußen steht,
Viertelvier ist reichlich spät.
Mein Lisbeth nun zur Haustür eilt,
derweil mein Blick im Glase weilt.
Wen n des der Schwager ist von drüben,
dann ist der nicht daheim  geblieben.

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