15 | 08 | 2018

Kokolores

Es war im frühen Mittelalter

Es war im frühen Mittelalter,
da sprach vom Bischof der Verwalter,
der Rheingau griet jetzt sein Gebück.
Gesagt, getan und was en Glück!Gibt nix zu hole,  zum Verecke.

Die Römer sind hier lang vergesse,
im Rheingau lebe nun die Hesse,
De Woi war damals schunn begehrt.
In Meenz mach Fäss`che ward geleert.

So mancher Biddel  tief im Taunus,
beim Saufgelage nun zu schaun muss.
Im Rheingau könne die nit klaue.
Weil „Rheingauer“  ihr Heck`sche baue.

Sinn vorher Gangster und Bandite,
zum Klaue bis zum Rhoi geritte.
Stehn die jetzt Auße an der Hecke.
Gibt nix zu hole,  zum Verecke.

Wer Heit will in de Rhoigau reise,
muss sich als froher Gast beweise.
Donn ist er herzlich hier willkomme.
Des gilt im „Rheingau“  unbenomme.

Kaum blühen erste Osterglocken,
Des Volk tut`s in de Rhoigau locken.
Der Winzer schenkt den  junge Woi.
Es lässt sich lebe hier am Rhoi.

Jede Woch ein Ort hier feiert,
der Friese denkt, die sind bescheiert,
Mir denke do es muss so soi.
So sinn mer halt,an unserm Rhoi!

Ist die Sommerzeit erst da,
mehrt sich die Besucherschar.
Uff de Rhoigau warte schon,
die wöchentliche Invasion.

Selbst vun Grönlands kaltem Lande,
macht sich uff die ganze Bande.
Der Rhoigau lockt selbst die Chinese.
Die wolle all mal hier gewese.

Nun die Moral vom  Gästesturm.
Noch habbe mir den Mäuseturm.
Mär schaffe des, es wär gelacht……
Im Mäuseturm wärd übernacht…..

Wer sich hier nit benämme kann,
den nämme wir besonders ran.
Den lösse mir zur eeb Seit schwimme,
damit die nie mehr wieder kimme.

Wer mit uns feiert lustig ist,
wer seinen Anstand nit vergisst,
Der wärd bei uns ins Herz geschlosse.
Bei Woi ,  Gesang und frohe Bosse.