20 | 11 | 2017

Winkler Fassenacht hat Tradition ...

Eine kurze aber ganz besondere närrische Kampagne wird es werden, im Jahr 1959 dachten wohl die Meisten und der Anfang wie gehabt: Ein wenig Ratlosigkeit über die Mitwirkenden, eine Priese Ungewissheit über das Programm und die Gewissheit „Es kommt wie es kommt“, die unser Präsident  ständig wie eine unsichtbare Fahne vor sich herflattern ließ. Eine spontane Eingebung, ich glaube die Idee stammte vom Bob Kaiser, die später realisiert, dem CVW eine grandiose Fastnacht brachte. Vorerst verlief alles wie immer, sofort nach Neujahr Vorstandssitzung im Rheineck. Es ging um Programm und Kassenbesetzung etc. der Maskenbälle, am 10.Januar, Zwickmühle, am 31.Januar und 9.Februar Gasthaus Taunus, es waren die Anliegen unseres Kassenchefs. Die Einlassungen zur „Prunksitzung“ am 24.1.59 bei Merscheid waren wie meistens wenig prunkvoll. Da gab es wie gewohnt einige Fragezeichen, zumal die prächtigen „Reiseclowns“ Billigen-Eger ständig auf Tournee durch den Rheingau und mehr unterwegs gastierten, die Ehren Margret ebenfalls oft mehr als fraglich einzuordnen war, leider.

Dazu kamen noch die gesundheitlichen Ausfälle. Wie immer half nur unser gesunder Optimismus. Der dann doch eine recht ordentliche Sitzung bescheren sollte. Da marschierte die Garde ein und meldete dem Präsidenten und unser Heinz Kloos begrüßte wie immer umfangreich und lang. Karl Hamm, der Vorsitzende begrüßte auch, angenehm, fröhlich und kurz. Der Kanzler Alois Basting brachte eines seiner besten Protokolle. Herma Vollmer ließ die Puppen, sprich Garde tanzen, danach sangen Alle: “In vierzehn Tagen ist alles vorbei“ vom Vorständler Gustav Bareuther getextet, der in den letzen Jahren öfters mit seinen guten Liedern zum Gelingen der Sitzungen beitrug. Heinz Billigen führte die Hula – Hup Technik in seiner nicht alltäglichen Form vor und erntete natürlich einen Riesenapplaus. Roscher-Grimm konnten mit ihrem Zwiegespräch die Stimmung noch steigern. Dann kam der Gast aus Mittelheim und Gemeindevertreter Reimann lenkten die Stimmung wiederum  in ruhigere Bahnen. Leider war unser Edo aus Bremen erkrankt und auch die Weinkönigin fehlte. Margret Göttert kam verspätet aber dafür sehr originell als Hallgartener Jungfer.  Natürlich am erfolgreichsten, mit dem größten Beifall bedacht wurden, die Gesangsgruppe „Die Beludis“ und selbstredend Joachim Gehrig mit seiner Außenpolitik. Ohne die Leistungen von Knopphut, den bekannten Clowns, (die es doch noch geschafft hatten!) des Ballett‘s  zu schmälern, kann ich sagen: Alles war gut, eine runde Sache! Jeder hat sein Bestes gegeben und der Abend war ein besonders guter Start in das neue Narrenjahr 59. Wie nicht anders zu erwarten und bei Winkler Narren üblich, soll es spät geworden sein!

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