18 | 11 | 2017

Drei Tage in Köln – eine tolle Zeit

Die Vereinsfahrt des CVW führte vom 07. – 09. Mai 2010 nach Köln. Erneut fuhr das Vereinsmitglied Peter Hochstein den Bus mit 43 Teilnehmern souverän durch die  unzähligen U-Bahnbaustellen der Altstadt von Köln.

Das traditionelle CVW Frühstück an der Raststelle Hunsrück fand bei kühlem Wind und ganz leichtem Regenschauer statt. Die Führung und Besichtigung des Gartens der Schmetterlinge am Schloss Sayn brachte eine weitere Rarität in Ullas Eulenwelt: einen Eulenschmetterling, die Nummer 22.465 in der gigantischen Sammlung.

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Nach kurzer Fahrt zur Zieverichen Mühle in Bergheim konnten wir einen vorzüglichen Eifeler Spießbraten genießen. Toll wie es im Hause Clemens funktionierte. Vielen Dank.

Nicht wie beabsichtigt am Schloss Paffendorf, nein in Frimmersdorf, war der Start von RWE Power für unseren Besichtigungstrip durch den Tagebergbau der rheinischen Braunkohle. Hier staunten wir über die gigantischen Dimensionen von allem gezeigten. Angefangen von der Ausdehnungsgröße über die Massen der bewegten Erdmengen bis hin zur Größe der „Eimer“, die Schaufeln an den Baggern. 

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Der größte Abraumbagger der Erde (Durchmesser des Schaufelrades ~22 m) war schon mehr als beeindruckend. Unser Bus sah wie Spielzeug aus, neben diesem Koloss und wir fuhren bequem unter dem Bagger hindurch. Für viele Fahrtteilnehmer war diese Besichtigung ein wohl einmaliges Erlebnis und die Flut an Informationen über Größen und Kosten erstaunten uns sehr.
Nach dem gemeinsamen Abendessen im Hotel Best Western Premier Park Consul **** fuhren wir in die Altstadt zum Millowitsch Theater, um die Klüngel-Kölsch-Revue der Räuber mit zu erleben. Ja, es war ein Erlebnis, diese Kölner Kultband live zu erleben. Mit einfühlsamen Liedern und zeitkritischen Songs, aber auch mit ihren bekannten Gassenhauern, hatten sie das gesamte Publikum auf ihrer Seite. Es ist schon ein Erlebnis dabei zu sein, wenn bereits bei der ersten Schunkelnummer das ganze Publikum aufsteht und mitgeht. Ja, Stimmung pur. Für mich, als nicht kundiger des kölschen Dialekts, war es teilweise so als wäre ich irgendwo im Ausland. Doch jung und alt, groß und klein der anwesenden Fans sangen alle kräftig mit. Mit wunderschönen Gesangseinlagen zum Thema BH-Größen oder Fußball-Weltmeisterschaft wussten Karl-Heinz Brand (Frontman, Gitarre), Kurt Feller (Keyboards), Wolfgang Bachem (Drums), Matthias Kalenberg (E-Bass) und Gino Trovatello (Gitarre) frenetische Beifallsstürme des dankbaren Publikums zu erzeugen. Ein erlebnisreicher Abend, der im Finale der Räuber mit dem Lied „Denn wenn et Trömmelche jeit“ für mich seinen Höhepunkt hatte. Es berührte mich schon, als die neue Winkeler Fastnachtsmelodie von der Ursprungsband live gespielt wurde. Die Winkler Gäste sangen dazu den von mir umgeschriebenen Text: „Wenn in Winkel Fassenacht iss“ und aus vielen Kehlen wurde unser Helau gegen das kölsche Alaaf gesungen. Dies bleibt mir sicher in wehmütiger Erinnerung.

Am Samstag folgte das Besichtigungsprogramm der Stadt Köln. Zuerst mit dem Bus und anschließend zu Fuß wussten die beiden Touristenführer uns ihre Heimatstadt vorzüglich näher zu bringen. Der anschließende Geschäftsbummel durch eine überfüllte Innenstadt, unzählige Fans der verschiedenen Eishockeynationen waren in ihren Trikots unterwegs (auch viele Fans, die am Vortage zum Weltrekord mit  77.803 Zuschauer an dem Eishockeyeröffnungsspiel in der Gelsenkirchener Veltins-Arena beigetragen hatten – Deutschland siegte 2:1 gegen die USA),  waren mit uns unterwegs. Wahre Völkerwanderungen in den Fußgängerzonen von Köln. Am Abend folgte eine kleine Bierprobe in der Gilden Brauerei neben unserem Hotel  in Köln Mühlheim. Das schon traditionelle CVW Rätsel 2010 konnte Monika Allendorf (Lösung: En fantastische Zuch“) nach mehreren Stichfragen für sich entscheiden.
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Mit einigen lustigen Spielchen zwischen der Oestricher Mannschaft (Hermann Schmidt und Bärbel Freudenschuß) und der Winkler (Bernhard Allendorf und Ulla Stoll) verbrachten wir einen vergnügten Vereinsabend, den zur Freude aller Dietmar Schneider hinterlistig moderierte.

Am Sonntag besichtigten die CVW´ler die WDR Produktionsräume für Radio und Fernsehprogramme. Besonders die Requisiten, die technischen Gerätschaften und die Aufnahmestudios (hart aber fair oder Sportschau) stießen auf das Interesse der Besuchergruppen.
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Auch hier war die Informationsflut ansprechend und gut präsentiert. Vielen Dank.    Nach dem Frühschoppen z.B. beim „Früh“ besuchten einige Teilnehmer eine Messfeier im Dom, bevor die große Führung durch das Domgebäude folgte. Die Reiseführung vom Samstag setzte nahtlos an die Führung des Vortages an und war überrascht über das „Nochwissen“ zu ihren Ausführungen vom Vortag. Baubeginn des Doms 1248 und Weiterbau 1842. Auch die Reliquien der Heiligen drei Könige reizte die CVW´ler zu intensiven Diskussionen mit der bestens informierten Reiseführerin an. Unsere Reisebegleitungen in Köln waren ihr Geld wert. Vielen Dank.
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Im Weindorf in Koblenz war die letzte Station der Vereinsfahrt. Ein reichhaltiges Buffet rundete die schöne Fahrt stilvoll ab. Sie war schön, nur halt das Wetter kann leider dieses Prädikat nicht erhalten. An den ersten Tagen kühl mit Regen und nur der Sonntag gab mit einigen Sonnenstrahlen etwas vom Gefühl des nahenden Sommers ab. Markus Stoll brachte es am Schluss nochmals auf den Punkt. Er sagte dem HeDiHe Team Dank im Namen aller Teilnehmer für eine gelungene Fahrt mit vielen Highlights und schönen Stunden mit Lachen und Freuden im Kreise der Vereinsmitglieder des CVW.
Und im nächsten Jahr soll es Richtung Franken und nach Stuttgart zu einem Musical gehen. Also bis dann! HeDiHe

Dietmar Schneider
 

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