18 | 11 | 2017

Närrisches Rennen auf dem Bobbycar

29 Piloten gingen beim Bobbycar-Rennen der Winkeler Carnevalisten an den Start

Eine Riesengaudi war das närrische Bobbycarrennen des Winkeler Carnevalvereines Narrhalla, das am Fastnachtssonntag wieder im Mittelpunkt der Winkeler „Fastnacht uff de Gass" stand. Zwar schneite es immer wieder mal weißes Konfetti zwischen einzelnen Sonnenphasen, aber die 29 Piloten, die beim 9. Großen Preis vom Engerweg an den Start gegangen waren und natürlich auch die vielen Zuschauer, die die kleinen und großen Rennfahrer auf den Mini-Flitzern anfeuerten, ließen sich davon nicht die Laune verderben.

Große Mühe hatten sich die Turnierleiter Harald und Nicole lmmerheiser, Heiko Hoffmann, Dietmar Schneider und Susanne Schäfer mit dem CVW-Bobbycarrennen gemacht. Für alle Teilnehmer hatte man närrische Urkunden vorbereitet und die Sieger bekamen sogar echte Pokale. Auch mit dem Abstecken des Parcours, der zur Sicherheit der Fahrer und der Zuschauer mit Strohballen gespickt war, der Organisation und Durchführung der Rennen, wie Zeitstoppen und Zurückbringen der Bobbycars an den Start auf den Berg, war viel Arbeit verbunden, die alle Helfer des Nachmittags trotz des großen Andrangs mit Bravour leisteten.

Die Rennfahrer auf den kleinen roten, gelben und grünen Autos hatten sich für den närrischen Wettbewerb einiges einfallen lassen. Da gab es jugendliche Piloten, die mit Helm und Kriegsbemalung fuhren oder ihr Bobbycar maskiert hatten. Erlaubt waren allerdings keine Hilfsmotoren. Dass alle Fahrer eine Riesengaudi dabei hatten, den Berg am Engerweg in durchaus beachtlichen Geschwindigkeiten herunter zu rollen, konnte man sehen. Die vielen Zuschauer am Wegesrand feuerten die Bobbycarpiloten stimmgewaltig an. Die Siegerehrung nahm schließlich, nach sehr spannenden Fahrten und Finalrennen, am frühen Abend der Vorsitzende des Carnevalvereines, Dietmar Schneider, in der Berlbud vor.

Die 29 Teilnehmer im Alter von vier bis 47 Jahre brachten zwischen 15 und 80 Kilo mit, inklusive Rennkleidung, versteht sich. Eingeteilt waren sie in sechs Gewichtsklassen. Im Zeitfahren wurden die Fahrer einzeln auf die Strecke geschickt, während bei den Finalläufen jeweils zwei Fahrer im K.O. System parallel starteten. Bei den Gewichtsklassen bis 20 Kilo wurden die Kinder teilweise von schiebenden Mamas und Papas begleitet und schafften- die Strecke in 30 bis 45 Sekunden. In allen anderen Klassen lag die Streckenzeit um die 20 Sekunden. Der schnellste Pilot Patrick Halbritter schaffte den Berg in 17 Sekunden, die „rote Laterne" brauchte 30 Sekunden. Sieger in ihren jeweiligen Klassen wurden Patrik Halbritter, Lukas Krummeich, Maximilian Stenzel, Jannik Schirm, Anna Krummeich und Dirk Phillips.


 

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