19 | 11 | 2017

Berlbud heißt jetzt Dietmar Schneider Haus

CVW-Vorsitzender gibt noch 25-Jahren sein Amt ab/ „Dreigestirn" leitet jetzt den Verein

Die CVW-Berlbud, das Vereinshaus im Engerweg, in dem die Gerätschaften und Kostüme der Carnevalisten lagern und in dem auch Feste gefeiert werden, hat einen neuen Namen: Heinz Berning, Heiko Hoffmann und Franz Georg Eger stellten bei der Jahreshauptversammlung den Antrag, dass die Berlbud auf Grund der vielen Verdienste von Dietmar Schneider um den CVW den Namenszusatz „Dietmar Schneider Haus" erhält. Der Antrag wurde einstimmig von den 55 anwesenden Mitgliedern befürwortet. Ein Metallschild an der Berlbud wird künftig auf den neuen Namenszusatz hinweisen.

 

Zuvor hatte Dietmar Schneider bei den Neuwahlen des Vorstandes nach fast 25 Jahren im Amt auf eine erneute Kandidatur verzichtet. Auch der bisherige zweite Vorsitzende Heinz Berning erklärte seinen Abschied. In der Versammlung wurde dann ein „Dreigestirn" als geschäftsführender Vorstand gewählt. Dem gehören der bisherige stellvertretende Vorsitzende Heiko Hoffmann und die bisherige Kassiererin Marion Halbritter sowie Franz Georg Eger an. In den erweiterten Vorstand wurden Laura Maus und Dr. Norbert Halbritter als Schriftführer gewählt, Marion Halbritter bleibt Kassiererin, zweite Kassiererin ist Celina Seitelmann. Als Beisitzer fungieren Stefan Basting, Harald lmmerheiser, Mario und Silvia Kirschke und Dirk Schredelseker. Ebenfalls zum Vorstand gehört das Präsidium mit Sitzungspräsident Markus Stoll, seinem Vize Björn Sommer, Kanzler Michael Schäfer und die Sitzungspräsidentin Anita Basting mit ihrer Vize Eveline Werschnik.

Eröffnet wurde die Sitzung mit dem Jahresbericht des 1. Vorsitzenden. Er erinnerte an die beiden• Veranstaltungskampagnen mit den Prunksitzungen, die erstmals in der Brentanoscheune stattfanden. Schneider erinnerte auch an den Kindermaskenball in der Berlbud, der zum 8. Mal stattfand. An Fastnachtssonntag hatte es ein Kindertest gegeben. Mit dem Schlappeabend ging die Kampagne dann zu Ende.

Nächster Höhepunkt war das Frühlingsfest auf dem Waldacker. Im Juni beteiligte sich der CVW am „Wir-Fest", im Juli stand die Renovierung der Jokusklause auf dem Programm und ein Vertragswerk zwischen der Stadt und dem CVW zur langfristigen Nutzung der Brentanoscheune. Im August gab es eine Fahrradtour, im Oktober begannen die Arbeitsstammtische und man nahm am Pokalschießen der Diana Winkel teil. Beim Rhetorikseminar wurden mit 23 Jugendliche und sieben Erwachsene tolle • Ergebnisse für den 11.11. erarbeitet. Im Oktober und November wurde außerdem der Archivraum in der Berlbud abgeteilt und die Dachfläche verkleidet zur Einlagerung der wichtigsten Vereinsunterlagen, die bisher privat archiviert waren. Im November fand die Kampagneneröffnung mit mehr als 150 Zuschauern und der Inthronisation des Kinderprinzenpaares statt. Zum Jahresausklang nahm man am Weihnachtsmarkt an der Brentanoscheune teil und veranstaltete den Silvesterstammtisch.

„In meinen Geschäftsberichten als Vorsitzender habe ich seit 20 Jahren auf Besonderheiten von vielfältigsten Aktivitäten im Verein hingewiesen", erklärte Schneider. „Für 2013 fiel mein Augenmerk auf eine erstmalige Aktivität ganz besonderer Art in unserem Vereinsleben. Ich meine die neuen Arbeiten rund um unsere Sitzungen in der Brentanoscheune. Der CVW gestaltet nun in eigener Regie auch die Versorgung der Sitzungen mit Getränken und Speisen, sowie Auf- und Abbau der Bestuhlung. Ein zusätzlicher Aufwand, der von über 60 Menschen, meist Mitgliedern, geleistet wird und auch weiterhin zu leisten ist", erklärte er. Für den neuen Vorstand würden noch viele Tätigkeitsfelder zur Erledigung offen bleiben, meinte Schneider und nannte das Problem der Trainingsplatzsuche für die Garden, die Neugestaltung der Kampagneneröffnung, den Fastnachtszug 2015, das Suchen nach neuen Mitgestaltern am Vereinsleben und neue Ideen zur Gestaltung der Winkler Fastnacht, die Waldackerunterhaltung und Instandsetzung des Lagerschuppens . Dies alles zeigt aber auch, dass unser Verein lebt und keine verkrustete Einrichtung darstellt und dies ist auch gut so", so Schneider. „Ich gehe als Kapitän von Bord und stehe aber bei Bedarf als Lotse gerne zur Verfügung. Ich wünsche uns allen und unserem CVW für die Zukunft eine weiterhin erfolgreiche Vereinsarbeit. Was ich mir von ganzem Herzen für uns alle wünsche, besonders für den neuen Vorstand, sind sicher Toleranz und Verständnis unter allen im Verein. Aber auch Mut zum Anpacken und Lösen von Problemen verbunden mit der Fähigkeit Kompromisse zu suchen und auch zu finden, dies gepaart mit der Freude und dem Spaß am Vereinsleben. Dies sind nach meiner Einschätzung die bisher ureigensten Merkmale unseres CVW", so Schneider.
 

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