18 | 11 | 2017

CVW Frühlingsfest ist ein Renner

Winkeler Carnevalisten boten rund um die Jokusklause viel Programm

Winkel. (sf) - "Wir kommen jedes Jahr am 1. Mai hier her", bestätigten zahlreiche Gäste auf der CVW-Frühlingswiese rund um die Jokusklause auf dem Winkeler Waldacker. "Wenn unten am Rhein sich die vielen auswärtigen Gäste bei den Schlemmerwochen sprichwörtlich die . Klinke in die Hand geben, nutzen wir hier die Beschaulichkeit des Waldackers mit traumhaft schöner Aussicht", so einige der Gäste.

Die Winkeler Carnevalisten freuten sich über ihre vielen treuen Gäste, die den Weg zur Jokusklause fanden. Dabei half diesmal die Feuerwehr, die nicht so wanderfreudige Besucher zum Waldacker gefahren hatte. Bei idealen Temperaturen trank man dann an beiden Festtagen den ersten Schluck Maibowle. ln gemütlichen Runden saßen die Gäste beisammen und genossen den herrlichen Ausblick ins Rheintal.
Vor fast 30 Jahren feierten die Winkeler Carnevalisten zum ersten Mal am Maifeiertag ein Frühlingsfest auf ihrem Vereinsgrundstück. Seitdem ist das CVW-Frühlingsfest jedes Jahr am 1. Maiwochenende ein Publikumsmagnet, besonders wenn das Wetter so toll ist wie in diesem Jahr. Nicht nur unter den Winkelern ist das Fest ein Geheimtipp. Auch viele Wandergruppen und Vereine haben auf der Honigwiese. ein festes Ziel, wo sie Rast machen und bei Maibowle, Bier, Wein und hausgemachten Spezialitäten, die jedes Jahr ein besonderes "Schmankerl", wie diesmal Gulasch aus dem Feuertopf, bieten, fröhlich feiern.
Kein Wunder, dass sich auch in diesem Jahr die Besucher zu Haut zum Frühlingsfest aufmachten. Bereits am Samstag trafen die ersten Gäste auf der Honigwiese ein, um zu feiern. Rund um die Vereinshütte, die auf den bezeichnenden Namen "Jokusklause" getauft wurde, traf man sich. Und auch am Sonntag kamen die Besucher in Scharen. Die GVW-Mitglieder hinter der Theke, am Grillstand und als Serviceteam sorgten für das leibliche Wohl ihrer Gäste. Dass es im Organisationsteam einen Generationenwechsel gegeben hatte, merkte man unter anderem an der neuen Dekoration der Tische.
Für die Kinder gab es auch wieder ein Programm. Harald Immerheiser hatte Spiele wie Eierlauf und Sackhüpfen vorbereitet und verteilte auch Preise an die Teilnehmer.
Ein Ehrengeschenk hatte der ehemalige Oestrich-Winkeler Bürgermeister und Landrat Klaus Frietsch am Sonntag überreicht: "Für meinen ersten Vortrag in der Bütt als Bürgermeister von Winkel hatte ich 1971 den Komitee-Orden von 1925 erhalten. Den Orden habe ursprünglich der Komiteeter Berg getragen. Als der sich 80-jährig von den karnevalistischen Aktivitäten zurückzog, übergab er den Orden an Heinz Kloos, damit das gute Stück der Nachwelt erhalten bleibe. "Seit 1971 habe ich den historischen, inzwischen immerhin 86 Jahre alten Orden bei passenden Gelegenheiten getragen und aufbewahrt", so Frietsch, der den Orden an den CVW-Sitzungspräsidenten Markus Stoll übergab. "Ich denke, mit ihm ist ein junger, guter und würdiger Nachfolger gefunden, der den Orden weitertragen und später auch weitergeben kann", sagte er.
 

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