18 | 11 | 2017

Die Fastnacht beginnt

Sugarbaby Venice war wieder mal die Krönung


Viel Musik und Kokolores, deftige Herrenwitze und eine sehr heiße Tabledancerinnen waren die Trümpfe bei der 6. CVW-Herrensitzung. Schon nach nur einer Stunde bunter Fastnacht auf der närrischen Bühne in der Brentanoscheune hatte man die ersten, bei der CVW-Herrensitzung legendären "Venice, Venice"- Rufe ausmachen können. Denn bei der Premiere der CVW-Herrensitzung vor sechs Jahren im Weinstadl von Sitzungspräsident Schorsch Eger hatte der Hausherr damals als besonderes Schmankerl die Striptease-Tänzerin "Venice" als heißes Nummerngirl die Männer schwach werden lassen. Seitdem ist der Besuch dieses "Sugarbaby" das ersehnte Highlight für die Besucher der CVW-Herrensitzung. Und so warteten die 100 Herren auch am Freitagabend bei der 6. Auflage der deftigen Fastnachtssitzung sehnlich darauf, dass "eine Venice" die Bühne stürmte.

Das Komitee ließ die Narren aber erst einmal schmoren: erst zur Mitte der ersten Hälfte der Herrensitzung zeigte sich das scharfe Nummerngirl als heißes "Sugarbaby" mit einem Bauchladen voller Süßigkeiten und noch mehr im Gepäck und versetzte die Herren mit dem Verteilen von Süßigkeiten im Publikum und im Elferrat im knappen Kostüm noch mehr in Rage. Und so gab es bei den Männern kein Halten mehr, als "Venice" ihre sexy Show zunächst immer wieder in kleinen "Häppchen" und dann auch noch um Mitternacht auf der CVW-Bühne präsentierte. "Das war unbestritten die Krönung des Abends", waren sich die restlos begeisterten Besucher der CVW-Herrensitzung einig.
 
Und nicht nur die professionelle Tabledancerin sorgte für Riesenstimmung im Saal der altehrwürdigen Brentanoscheune, auch auf der Bühne wurde alles geboten, was Männerherzen begehren. Das vielfältige Programm mit vielen schlüpfrigen und deftigen Witzen über die "besseren Hälften", mit schönen Mädchen in flotten Tanzgruppen, viel Musik und Stars aus der heimischen, der hessischen und der großen Mainzer Fastnacht war ein Renner.
 
Die Idee, nach Etablierung der nicht mehr wegzudenkenden "Bobbesitzung" für närrische Frauen auch eine Narrensitzung nur für Herren anzubieten, kursierte vor einigen Jahren schon eine ganze Zeit lang im CVW. Schorsch Eger, der langjährige Wirt des einstigen CVW-Hauslokals "Weinstadl", war schließlich derjenige, der die ganze Sache in die Hand nahm, seine guten Kontakte als Moderator, Musiker, Alleinunterhalter und Rheingauer "Hannes" spielen ließ, für die er von Saarbrücken bis Gießen und von Mannheim bis Würzburg nicht nur auf den närrischen Bühnen bekannt ist. Er holte schon zur ersten Sitzung eine brillante Auswahl der besten Redner, Gesangs- und Tanzgruppen der rheinischen Fastnacht nach Winkel, die zum großen Teil auch aus närrischen Funk- und Fernsehsendungen bekannt sind. Und Eger übernahm als Sitzungspräsident auch die Moderation des Abends und sorgte mit deftigem Witz aus dem Elferrat für Furore. Bei diesem Konzept ist es geblieben, denn die CVW-Herrensitzung hat sich längst zur festen Fastnachtsveranstaltung etabliert. Vergangenen Freitag machte die Brentanoscheune dann ihrem Ruf wieder alle Ehre und hatte sich in eine "närrische Hölle" verwandelt, in der die Männer, als närrische Superhelden, Scheichs, Hippies, Mönche, Kapitäne oder gar Wikinger durch die Bank bunt maskiert, in bester Stimmung zum Auftakt der närrischen Zeit ihre Fastnacht feierten.
 
Für einen ersten Augenschmaus an diesem Abend sorgten die gefeierten Tänzerinnen der Garde des gastgebenden CVW unter der Leitung von Nicole und Daniela Immerheiser. Und auch der Pizza-Bäcker Ciro Visone hatte es faustdick hinter den Ohren und heizte den Männer mit seiner närrischen italienischen Verwandtschaft tüchtig ein. Aus Straßburg war mit Patrik Delavoue ein besonderer Freund von Schorsch Eger angereist, der als "Schampes aus Schilldigge" die Gäste mit seinem französischen Temperament zum Lachen brachte.
Bei den Tanzgruppen waren viele Einheimische zu sehen: neben den CVW-Gardemädchen schwang die GKC-Tanzgarde und später die Showtanzgruppe der Wiesbadener Funken die Beine. Und auch die "Funny Dance Sisters" des Taunussteiner Carneval Vereins sorgten mit ihrem Showtanz für einen tänzerischen Höhepunkt.
 
Riesenstimmung garantierten aber natürlich auch die brillanten Gäste auf der Bühne, darunter der "12. Komitäter", hinter dem sich niemand geringeres versteckte als der bekannte Mainzer Karnevalist Dieter Meisenzahl, der dann auch den ganzen Saal mit seiner legendären Bimmelbahn zum Mitmachen bewegte. Ein weiterer Höhepunkt war auch der musikalischer Vortrag mit der Vollblutfastnachterin Julia Döring, die die Männer ordentlich aufmischte. Begleitet wurde sie dabei von Franz Georg Eger am Keyboard und Dr. Axel Bau am Schlagzeug. Die beiden Musiker sorgten den ganzen Abend über für den passenden Rahmen und für super Stimmung im Saal. Für echte Lachtränen sorgte dann auch "Shopping-King" Gunter Raubach, der in Winkel bestens bekannte Stand-Up-Comedian mit vielen eigenen Programmen. Als dann auch noch "Venice" zur späten Stunde die Hüllen fallen ließ, standen im Saal alle Kopf. Aber die Stimmung war sowieso stetig am überkochen und auf jeden Fall hatten die närrischen Männer an diesem Abend so ganz ohne ihre Frauen den sichtlich allergrößten Spaß.

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