20 | 11 | 2017

Kokolores

Im Bereich Kokolores ist eure Keativität gefragt. Postet uns eure Witze, Gedichte oder was euch gerade einfällt.

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Wir werden euren Beitrag nach eine kurzen Sichtung dann hier veröffentlichen.

Wir freuen uns darauf.

Euer CVW

 

 

Der Igel

Allein in seinem Gartenreich,
ein Igel glücklich vegetierte.

Es war der Kröte nasser Teich,
wo folgendes passierte.

Eine Kröte lebte dort,
zwischen grünen Wasserpflanzen.

Um diesen Biotopenort,
tausende der Mücken tanzen.

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In Mainz am schönen Rhein

In Mainz am schönen Rhein,
da hab ich geküsst und gelacht.
Da fiel mir neulich ein.
Auch dort wird Fassenacht gemacht.

Jedes Jahr zur gleichen Zeit,
meist im Saal vom Fürstenschloss,
Sind die Narren dort bereit,
mit dem große Fernsehtross.

Die Hütte ist dann brechend voll,
voll mit Ehrengästen.
Der Elferrat findet dies toll,
es sind vom Bundestag, die Besten.

Auf der Bühne sich versammelt,
stolz, der große Elferrat.
Die Herren wirken leicht vergammelt,
sie sind sehr alt, wohl in der Tat.

Wie man es schon seit Jahren kennt,
dazwischen sitzt der Präsident.
Der weil er ist schon leicht senil,
lieber sitze bleibe will.

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Die Verkehrsfamilie

Die Verkehrsfamilie.
Als ich einst auf die Welt gekommen,
galt es die Eltern zu betrachte.
Ich hab sie darauf angenommen,
weil sie ein guten Eindruck machte.
 
De Vater schafft hier bei der Stadt
in dem Verkehrsbüro.
Sein Weib auch hier ne Arbeit hat,
des macht mein Alde doppelt froh!
 

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Die Büddered!

Hier mein diesjähriges Gedicht zur Fassenacht. Für allgemeine, nachdenkliche Freude und Besinnlichkeit.

Die Büddered!

Als Wilhelm Tell betrat ich stolz, die Bühne,
Im Saal verzog, nicht einer eine Miene.
Die Armbrust hab, als Tell ich festgehalten
Auf meiner Stirn stand Schweiß, vom eisig Kalten.
Ihr Narren hier, ihr könnt es nicht ermessen
Ich hab mei Büddered , total vergessen.
Ich hat mir jedes Wort, doch aufgeschrieben.
Die ist jetzt fort, wo ist die Red geblieben?
Mein Kopf war leer, die Birne ausgebrannt.
Am liebsten war ich, aus dem Saal gerannt.
Ein Geistesblitz, muss meine Rettung sein.
He, Narrengott, lass mich jetzt nicht allein!
He kennt ihn den? So brüllte ich herunter,
ein scharfer Witz, des macht Euch Tasse munter.
Des Trüb bei Tasse, hab ich hier nicht gesagt.
Bei diesen trüben Tassen, habe ich es nicht gewagt.
Des Fritze saß Heut, am Morgen auf dem Klo.
Es war mal nicht besetz, da war er froh.
Meist hat sein Vater schon, die Sitzung abgehalten,
sie haben Vorrecht hier, bei uns die Alten.

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Die Rentnerbravo = Apotheker Umschau

Die Rentnerbravo  = Apotheker Umschau

Eines stelle ich hier klar.
Ohne sie kann ich nicht leben.
Ohne sie bin ich verloren.
Ohne sie wär ich lang tot.

Früher als ich jünger war,
hat sie es gar noch  nicht gegeben.
Sie ist vor Jahren erst geboren.
Mein Dasein ist seither im Lot.

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Besuch vom heiligen Nikolaus

Besuch vom hl. Nikolaus!


Allein war ich in meinem Haus,
da klopfte sacht der Nikolaus.
Der Echte kam mich zu besuchen,
bei Kaffee und dem Weihnachtskuchen.

Er wollte mir sein Leid hier klagen,
weil Eltern so viel Unsinn sagen.
Profit versaut die Weihnachtsbräuche,
das ist die größte Winterseuche.

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Die Seilbahn die muss her….

Hier von unserm  Mittelheim,
fährt ein Schiff nach Ingelheim,
Jahr für Jahr, als hin und her,
oftmals voll, doch manchmal leer.
Darum fiel mir etwas ein,
es könnte doch ganz nützlich sein,
gäb es  ne Seilbahn über`n Rhein,
das wäre für uns Wink`ler fein.
Vom Bismarcktum zur anderen Seite,
voll über ganzer Stromes Breite,
spannt man das Seil, dort wo die Zang,
sich strecket hoch, zum Himmel lang.
Jetzt müssen nur paar Gondeln her,
die zu beschaffe fällt nicht schwer,
in Rüdesheim gibt`s die in Massen,
die dürften für das Seil hier passen.
Im Winter ist dort kein Betrieb,
sodass ein schlauer Gondeldieb,
die Dinger schnell nach Winkel bringt,
und sie an unser Seil hier klinkt.
Da Rüdesheim im Winterschlaf,
kein Putze dort die Diebe traf,
Bis Ostern hat man dort vergessen,
das sie die Gondeln je besessen.

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Eine Bäckerei für Hunde !?

Ein paar erste Gedanken zu der Meldung vom 01.05.2014 im Wiesbadener Kurier!


Des hat uns noch gefehlt.

Eine Bäckerei für Hunde,
fehlte hier im Gau.
Ich bin mit meinem Hund im Bunde,
und rufe froh Hellau.

Ich versorge jetzt mein Hund,
nur das Beste soll er haben.
Garnelenfleisch in seinen  Schlund,
das wird mein Liebling laben.

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Das alte Römerglas!

Römer gibt’s in Winkel viele,
 die da all mit grünem Stiele,
selten lang im Schrank verweilen.

Da sich Winkl`ler schnell beeilen,
ihre Römer neu zu füllen.
Um ihren Durst sodann zu stillen.

Es stand ein Römer lang allein,
trocken ohne ein Schluck Wein
In einem Thekenschrank  verstört.

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Der erste Hund im Haus!

Nun sind se raus.
Alle Kinner aus dem Haus.
Gestern zog des letzte fort.
Zu ihrem Beppo hier im Ort.

Mei Lisbeth hot jetzt Depression.
Da die Jüngste zog davon.
Des Haus ist leer verlasse.
Des Lisbeth konn des noch nit fasse.

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Der Sprüchebeutel

Wer kennt se nit, die Sprücheklobber,
die im Bundestag ganz popper,
uns mit ihre Sprüch belehren.
Im Fernseh `n uns damit beehren.

Alle Lüge könnt mer meinen,
hörste hi, dann musste weinen,
über deren Wortgebilde.
So isse, diese Lügengilde.

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Klobürste

Diese Geschichte trug sich einst in Ransel und seinem Nachbarort zu. Oder doch im Nachbarort und Ransel?
An der Tür hat es geschellt,
unsern Hund hat gleich gebellt.
Wer schellt, wenn mir beim Schobbe sitze,
wer erlaubt sich solche Witze?
He Lisbeth, geh mal an die Tür,
einer will bestimmt zu mir.
Frage erst wer Draußen steht,
Viertelvier ist reichlich spät.
Mein Lisbeth nun zur Haustür eilt,
derweil mein Blick im Glase weilt.
Wen n des der Schwager ist von drüben,
dann ist der nicht daheim  geblieben.

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Träume

Ich hab geträumt,    -----
 ich hätte viel Millionen, 
ich hab geträumt,   ----
 ich würd weit weg  -----
 in einem  Schlosse wohnen. 
Da wach ich uff, -----
In diesem Augenblick .
Hat ich ein Glick.------ hat ich ein Glick….
ich saß allein --------
 auf einer Bank, am Rhein!
Die blädste Träume
 hat mer nur im Suff,
darum her ich Moie schon
mem   Saufe uff!   Wiederholen die letzten vier Verse

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Der Weihnachtsabend

So mancher  Narr zur Weihnachtszeit,
 hält seine Narrenkapp bereit.
Am hl. Abend trägt er sie
Wie der Kamm beim Federvieh.

Do tud  mer „Stille Nacht“ nit singe,
Ganz annern Tön von CD klinge.
Ritz am Bo, der treu Husar,
singt mer hier, des ist doch klar.

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So ein Kalender zum Advent

So ein Kalender zum Advent,
ist wichtig für das Leben.
damit das Fest man nicht verpennt,
muss es das Ding ja geben.

Vierundzwanzig Fensterlöcher,
zeigen dir die Zeit.
Es gibt die Dinger noch und nöcher,
manche schmal und manche breit.

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Im Vollratser Wäldche is ebbes passiert

Im Vollratser Wälche ist ebbes pasiert,
ich hän mein Hündche zum Gassi geführt.
So seh ich zwei Aache voll Funkel, voll Licht,
Mei Schwiegermudder, war es grad nischt.
Mei Hundsche, der Dackel zur Salzsäul erstarrte,
er drehte das Schwänzsche, dann  tat er nur harre.
In dem Gebüsch, was vor mir do war
Der blanke Horror, mei Ende ich schon sah.
Do kam Ohner raus, eh Woiflasch am halde.
Trinkste mit mir ich bin von de Alde.

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Das Hattenheim bei uns am Rhein

Das Hattenheim bei uns am Rhein,
ist weltbekannt  so soll es sein.
Der Weinbau hat hier Tradition.
Das gilt seit vielen Jahren schon.

Einem ist das hier zu wenig,
er ist im Ort der Winzerkönig.
Auf Sylt, der Insel weit im Meer ,
genau da musst ein Wingert her.

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Wahl zum Bundeskanzler

Meine Damen, meine Herrn,
ich will Bundeskanzler wer`n.
Was muss ich mach do de für,
wer öffnet mir die Kanzlertür?

Um diesen Poste auszufülle,
brauch mer einen starke Wille.
Ne Partei die zu em hält,
und von Spendern ebbes Geld.

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Die Kaffeefahrt

Neulich war ich arg verdattert,
als Werbung mir in`s Haus geflattert.
Ne Tagesfahrt ins Land am Meer,
von dort grien mer die Tulpe her..
Da mach ich mit, bin do dabei,
wo`s hie geht  is mir einerlei.

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Stammtischgeschichte

An alle Stammtischbrüder und – schwestern. Sitzen nicht an diesen Tischen Angler, Jäger und sonstige Lügner?
Diese Geschichte geschah vor vielen Jahren in Winkel. Der verehrte Leser mag am Wahrheitsgehalt zweifeln, doch sie soll so geschehen sein, wie ich es niederschrieb:

Vier rüstige „ Schobbepetzer“ trafen sich jede Woche in einem alten Lokal in Winkel. Längst hat der Zahn der Zeit diese Herberge, des Frohsinns und der Gemütlichkeit, mit einem grauen Schleier des Vergessens bedeckt….. Saßen die vier Tischgesellen beisammen, so musste einer von ihnen eine neue,  wahre Geschichte zu Besten geben. Meinst begann der Vortragende zu erzählen, wenn der dritte, oder vierte Schoppen den Weg durch ihre immer durstige Kehlen fand. 

 

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