Kokolores

Das Heringsessen ist vorüber

Erstellt: Dienstag, 07. März 2017 00:00
Geschrieben von Helmut Eckert

Das Heringsessen ist vorüber.
meine Tage werden trüber.
Die Fassenacht sie ist vergangen.
Ritz am Bo wir eben sangen.
Die dolle Zeit sie ist vorbei.
Um uns ist das einerlei.
Tagesstress voll Müh und Plage.
Vorbei, vorbei die Fassnachtstage.
Doch die Erinnerung sie bleibt.
Selbst wenn mer´s Jahr 3000 schreibt.

Schunkele und Kiss, scher geben.
Weck, Worscht, Woi, was für ein Leben.
All des bringt die Fassenacht.
Dazu noch Meenz, wie`s singt und lacht.
Die Sitzunge im Brentanohaus,
brachte Stimmung, viel Applaus.
Gardetanz , Musik und Spaß.
Narrhalla, jo mer schaffe das!
Euch Aktive will ich lobe.
Der größte Dank, der kimmt von Obe!

Vor mir seh ich Mädscherbeine.
Die viel schäner, wie die meine.
Dotzelgard, Ballett der Herr`n
Des sieht en Fassenachter gern.
Bütteredd, viel dummes Zeisch.
Schun is mer froh in Jocus Reisch.
Glossiere was im Ort geschehe.
Die Finger in mach Wunde lehe.
Niemand beschimpfe und verletze.
Schun gar nit uff die Fremde hetze.
Spaß und Freid, de Mensche bringe.
Nur so konn Fassenacht gelinge.

Etwas muss ich noch erwähnen.
Auch wo Freud ist, rollen Tränen.
Kein Narr soll sich der Tränen schämen.
Am Elften, Elften kommt sie wieder,
die Narrenzeit, die frohen Lieder.
Wer immer Narr gewesen war,
bleibt es auch froh, im nächsten Jahr!


Helmut Eckert; Lübeck 07.03.2017