Kokolores

Streng geheim

Erstellt: Sonntag, 01. Mai 2016 01:00
Geschrieben von Helmut Eckert

Streng geheim – Noch geheimer als geheim. Dieser Bericht ist so geheim, dass hier kein Wort stehen dürfte..

Wir Älteren erinnern uns vielleicht an die Luftlandemanöver der Amis in den 5oer Jahren. Damals sahen wir die Fallschirme über dem Rhein bis weit nach Ingelheim vom Himmel gleiten.

60 Jahre später wurden die damaligen Filmaufnahmen der US Army mit neuster Technik der Drohnenerkundung aufgearbeitet und verglichen. Dafür nutze das Pentagon eine neue, geheime Strahlenschleuder. Das System ALLAHRRAN kam zum Einsatz. Nur so viel: Dieses Verfahren kann jedes Edelmetall bis 100 Meter Erdtiefe genau orten. Für das Militär entwickelt, nutzten es einige Wissenschaftler, für geologische Forschungsarbeiten.  Die Technologie ist so geheim, dass selbst Obama keine Informationen erhält.
Es war die Arbeit des Programmierers, der mich auf die Spur dieses Geheimnisses brachte. Dieser „US Army  IT Spezialist“, ist ein Enkel des US Soldaten, der 1945 auf dem jetzigen Gelände des REWE Supermarktes in Winkel, stationiert war, dort ein „Winkeler Mädche„ kennenlernte. Mit allen menschlichen Folgen für ihre beider Zukunft, und so weiter und so weiter. Dieser Enkel entwickelte die Software für das Geheimprojekt  ALLAHRRAN. Er nutzte als Zugangscode  die erste Zeile des „Winkeler Liedes".

„Die Perle in dem Rheingau ist unser Winkel hier“ öffnete mir die Tür zu diesem Geheimprogramm: ALLAHRRAN!

Ab jetzt muss ich jedes Wort sehr sorgfältig abwägen. Es geht um viel Geld und Gold. Ganz klar, ich möchte alle „Winkeler Bürger“ an den kommenden Reichtum beteiligen. Natürlich habe ich Angst und mein Bedenken sind riesengroß.

Das Suchsystem ALLAHRRAN zeigt in Höhe der „Winkeler Krippe“ ein riesiges Goldvorkommen. Das Gold liegt in der Rheinmitte, in 33 Meter Tiefe, unter dem Kiesbett. Erkennbar sind selbst Einzelheiten. Trinkgefäße, Ketten und eine Rüstung aus puren Gold, alles erscheint auf dem Monitor des Computers. Sofort wurde mir bewusst, hier liegt der Nibelungenschatz. Er muss es sein.

 Einst versenkte Hagen diesen Schatz bei Worms in den Rhein. So jedenfalls erzählt es uns die Nibelungensage. Welch eine arglistische Täuschung der damaligen Geschichtsschreiber. Nehmen wir das Wort Worms: W = Winkel; O = Oestrich; R =  Rüdesheim; M = Mittelheim und S wie Schierstein. Ein wahrhaft raffinierter Code. Da Winkel den ersten Buchstaben setzt, kann nur hier im Rhein der Nibelungenschatz sein. Genaue Radarmessungen zeigen an, das Gold liegt auf hessischen Gebiet. Rechtliche Besitzansprüche von Ingelheim sind somit nicht gegeben.  

Im Prinzip geht es jetzt nur noch um die Bergung des Schatzes. Hierbei harrt nur ein Problem einer Lösung. Mit der hohen Strahlendosis von ALLAHRRAN, ist eine Kontamination des Goldes, mit dem gefährlichen Lachgas SEROLOKOK,  zu erwarten. Es strahlt NECHAL in die Umwelt, speziell bei Kontakt mit H2O. Solange das NECHAL bei uns in Winkel vorkommt, lässt sich dieser Schatz im Rhein nicht bergen.

Uns Fassenachter tröstet es, der Nibelungenschatz gehört uns. Spätere Generationen, werden es uns danken. . Jetzt habbe mer en onnern Schatz. Des is unsern Humor. Oofach gebabbelt: Mer frei uns!

Helmut Eckert, Lübeck, den 27.04.2016

Sollte in Winkel der Verkauf von Spaten und Pickel in die Höhe schnellen, verharrt nicht in Angst, abwartenden Bürger der Stadt. Nicht immer hat der frühe Vogel den Wurm! Der REWE Supermarkt hat bis jetzt jeden Ansturm bewältigt.