20 | 11 | 2017

Kokolores

Wissenschaftsreport aus dem Rheingau.

Biologen schlagen Alarm.

Zum ersten Mal wurde im Winkler Wald, am Wegrand der „Siebenwegweiser“ der sehr seltene Käfer:“Thcanessaf“ nachgewiesen. Seine ursprüngliche Heimat ist die Region um das Dorf OBMAZTIR in der Gegend von ROMUH im Hochgebirge des SNUEIERFREM. Das Weibchen erreicht eine durchschnittliche Größe von 11 mm und legt in den Wintermonaten von November bis März täglich bis zu 11 000 Eier in die Erde.

Eine biologische Besonderheit dieses Insekts zeigt sich darin, dass ein Käfermännchen täglich 121 Weibchen befruchten kann. Diese Art der Begattung bezeichnet die Wissenschaft gerne als „ FREMDGEHE“. Besonders unter den Entomologen hat sich hier die Terminologie  durchgesetzt, von der „ Gehtnebeaus“ zu sprechen. Diese Art der  „robusten Vermehrung“ ist bei dem „RETHCANESSAF“ einer in Deutschland sehr selten. Hier im Rheingau, so noch nie feststellbar gewesen.  Wobei weitere Studien diese Theorie bekräftigen werden.  Immer schlüpfen die Larven der „  coleoptera Thcanessaf“ in dem Monaten Februar –März. Das Einmalige daran ist, sie können sich schon in der Entwicklungsphase, also zwischen den Monaten April bis November,  auf ihr kurze Käferzeit freuen. Schon Minuten nach ihrem Erscheinen auf der Erdoberfläche schwirren sie in die Bäume, wobei sofort ein lautes Summen vernehmbar ist. Eine Computersimulation berechnete eindeutig, dass sich dieser Käfer sehr schnell verbreiten könnte. Der voll entwickelte Käfer ernährt sich von Schieferstein. Dabei raspelt er mit seinem scharfen Beißwerkzeug  unentwegt an diesem Mineral. Auf Grundlage der rasanten Vermehrung und der unentwegten Nahrungsaufnahme ist damit zu rechnen, dass diese Plagegeister in wenigen Jahren die Taunusberge im Rheingau abtragen würden. Schon in kurzer Frist, die Pessimisten sprechen  hier von einem Zeitfenster unter 66 Jahren, würden sich die Orte Ranzel und Preßberg im Höhenniveau des Rheins befinden. Eine bis dahin nicht erwartete Veränderung unserer Heimat. Fachleute einer, nicht näher bezeichneten Hochschule entwickelten, in fieberhafter Anstrengung eine erste Abwehrstrategie. Es ist ihnen gelungen, diese Käfer umzuprogrammieren. Das Insekt verschmäht nun seine Hauptnahrung „Schieferstein“. Diese neue Generation der Insekten soll sich jetzt auf die Kirschessigfliege (Drosophila suzukii) stürzen.  Eine genetische Meisterleistung der Wissenschaft, wenn sie denn  gelungen wäre. Plötzlich begann der „ Thcanessaf – Käfer im Larvenstadium Unmengen an „NIEW“ einem natürlichen, vergorenen Saft der „NEBUART“ an der EBER zu vertilgen. Dieses neuerliche Fressverhalten beobachteten die nicht genannten Forscher in ihrem Labor. Volltrunken paarten sie sich nun mit der DROSOPHILA. Ein Schrecken Szenario für die dortigen Honoratioren. Die wegweisende Idee einer dortigen Studentin und in einschlägigen Fachkreisen bekannte Winzertochter, die sofort der gefräßigen Käferpopulation einige Flaschen „BILLIGWEIN“ eines Großmarktes bereitstellte, brachte die endgültige, positive Wende. Ein Massensterben setze die Käfer außer Gefecht. Umgehend beauftragte eine zuständige hessische Fachbehörde geeignete Beamte der Humorpolizei 111, das sogenannte Weingetränk der Handelsmarke „WASEBRIE“ in dem Waldstück Siebenwegweiser zu vergraben. Es war genau diese geniale Abwehrmaßnahme der Behörde, die eine völlige Vernichtung dieses Insekts bewirkte. Natürlich geht der Dank der Rheingauer Bevölkerung an die fürsorglichen Entscheidungsträger in Wiesbaden.   Ihren gebührt die uneingeschränkte Ehrerbietung und Achtung auf Grund ihrer schnellen, unbürokratischen Vorgehensweise in der Gefahrenerkennung. Leider hat ein Wiesbadener Mitarbeiter der besagten Behörde, unbemerkt von den anderen Kollegen, versteckt hinter einer alten Tanne, an dem zur Schädlingsbekämpfung umfunktionierten Getränk sich laben wollen. Mit Bedauern ist zu vermerken, er geht zur Zeit einer langwierigen Genesung entgegen.  Wir können festhalten, der Rheingau ist knapp an eine große Katastrophe entgangen.  Wieder einmal bewahrheitete sich die Jahrhundertweisheit der Rheingauer: Unsern Rheingauer Woi trinke wir mit den Gäst und Kunde!
Lübeck, den 11.03. 2016,  geschrieben und der Nachwelt erhalten  von Helmut Eckert

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