Kokolores

Schon die alten Römer dachte

Erstellt: Montag, 16. November 2009 19:36
Geschrieben von Helmut Eckert

Schon die alten Römer dachte,
als die sich so den Rhein betrachte,
es fließt der Strom zum Meere hin.
Das ergibt doch keinen rechten Sinn.
Auch die Leit im Grauen Haus,
Schaute  auf den Rhein hinaus.
Sah`n das Wasser abwärts fließen.
Das konnte schon die Lau`n vertrießen.
Das Wasser kommt… und schon ist`s weg.
Das ist doch nicht der wahre Zweck.
Weil sie es gar nicht anders kannten,
und sie auch keine Lösung fanden
fließt der Rhein noch heute so.
Und die Lorcher, die sind froh
dass auch sie am Rheine liegen.
Da könnt me`r doch die Krätze kriegen!
Wir Winkler woll`n den Rheu für uns
und nicht jeder Hans und Kunz,
soll den Rheu behalte derfe.
Das geht em wärklich an die Nerve.

 

Wasser ist zum waschen da….
Hollerie und hollera


Das ließ mir keine Ruhe mehr.
Eine Lösung, die muss her.
Nächtelang, ich überlegte,
wenn ich mich zur Ruhe legte.
Keine Liebe und die Sachen.
Konnte ich beim Weibe machen.
Kerzegrad im Bett ich stand,
weil ich keine Lösung fand.
Der Rheu der muss in Winkel bleibe.
Ich zittre schon am ganzen Leibe,
wenn ich an diese Tatsach denke,
dass wir den Rheu den Lorchern schenke.
Das will ich ännern , ganz gewiss,
und wenn's mein letztes Werk hier iss.
Der Rheu das sag ich ohne Stuss,
der bleibt in Winkel, damit Schluss.

Wenn das Wasser am Rhein goldner Wein wär…

Weil ich gar keine Ruhe fand,
der Schweiß mir kalt am Rücken stand.
Endlich hatt ich die Idee,
Das ist`s, so wird es sicher geh!
Ich lenk den Rheu ganz einfach um,
Was waren all die Leut so dumm.
Dass sie nicht schon vor tausend Jahr,
genauso klug, wie ich heut war.
Nun nicht gezaudert, frisch ans Werk.
Ich bin ein Riese und kein Zwerg.
Ich bring das, was keiner schaffte.
Weil ich mein Geist zusammen raffte.
Werd ich in Winkel sein der Held.
Ein Denkmal wird mir aufgestellt.
Nicht erst, wenn mich die Würmer fresse.
Ich wird zu Lebzeit nicht vergesse.
In tausend Jahren und noch länger
Werden tausend Minnesänger
ein Loblied auf mich Retter singen.
Die Kinner werden Blume bringen,
an meinen Mausoleumsbau.
Der in Granit und türkisblau,
über Winkel sich erhebt.
Es werden Pilgerscharen eilen.
In tiefer Andacht sie verweilen.
Hier ruht der Held vom CVW
Hellau, Hellau, Hellau!


Doch jetzt ans Werk, ich fange an.
Mit Reden ist es nicht getan.
Dort wo die Zwickmühl ist zu Ende,
bekommt der Rhein die erste Wende.
Beim R-Kauf Rechts vorbei
Dem Vater Rhein sein Bett jetzt sei.
Weiter geht's zum Adlerhaus,
dort kennt sich jeder Winkler aus.
Da macht der Rhein den nächsten Knick
und fließt dann so ein ganzes Stick,
Richtung Oestrich durch die Flur,
wobei er dann so eben nur,
den Waldacker links liegen lässt.

Vom Wasser haben wirs gelernt, vom Wasser
Es muß ein rechter Winkler sein
Der will den Rhein für sich allein…
Den alten Vater Rhein….

Weiter geht's mit schnellem Tun
Es ist nicht Zeit jetzt auszuruhn
Es gibt da noch die Möglichkeit
Ich glaub, es wäre sehr gescheit,
den Rhein noch einmal umzulenken,
Proteste, kann sich jeder schenken.
Ich will den Rhein im Taunus sehen.
Am Höhenweg kann er sich drehen
Er fließt dann um die Zang herum,
von dort mit einem rechten Schwung
an der Kersch von Hattenheim
wieder in den alten Rhein.

Auf der Zang auf deren Spitze
seh ich Rettungsschwimmer sitze.
Und ich sag es ohne Hohn
die Zang wird erste Lotsstation.
Ransel kriegt ein Stichkanal.
Das wird ein wichtiges Signal
es kann das Ransler Bäuerlein
mem Bootche fahre an den Rhein.
Die Robert Stolz fährt ihre Tour
Zu den siebe Wegweiser.. dann nur.
Vom Jachtclub dicht am Adlerhaus
Geht's in die weite Welt hinaus.
Winkel eine Zukunft hat.
Winkel wird Lagunenstadt.
Wir sind nicht wie die arme Schotte
Die Schwemmbach wird zur blauen Grotte.

Wenn in Winkel die rote Sonne im Rhein versinkt,
und ein weißes Segel vom Taunus winkt,
ja dann haben wir den Rhein für uns allein,
ja so soll es von nun an immer und ewig  sein ….

Jetzt ihr Narren das ist wichtig,
kommt der Ärger und der richtig.
In Geisenheim und Rüdesheim,
ist verschwunden dann der Rhein.

Die alte und die junge Leit
gehen zu Fuß zur Schlammbesseit.
Kein Schiff mehr liegt dort mehr vor Reede
auch die Lorcher gucke blöde
Der Rhein ist fort, ist einfach alle.
Ihr jammern wird zum Himmel schalle.
Kein Rhein, kein Schiff und keine Möve
Die werden knurre wie die Löwe.
Kein Wasser fließt mehr Richtung Meer.
Der Rhein ist fusch, ist weg und leer.

Die Drosselgass wird zugemacht,
Vorbei ist`s mit der Gäste Pracht.
Im Rheinbett baut man Spargel an.
Zum Mäuseturm die Autos fahn.
Nur Winkel hat den Rhein für sich.
Ihr Leut versteht ihr endlich mich.
Bacherach und Köln am Rhein
werden ewig dankbar sein.
Es ist viel mehr als nur Vermutung,
es gibt dort nie mehr Überflutung.
Aus Köln am Rhein, wird Köln am Bett,
gebt es zu, es klingt doch nett.
Die Binger werden sicherlich
Wenn die Tatsach auf dem Tisch
Das der Rhein ist dort verschwunden,
sofort und sicher unumwunden
ihre Nahe in der Nacht
verschwinde lasse, in em Schacht.

Koblenz wird die Mosel stauen
Und en großen Stausee bauen.
Die Geldstadt Düsseldorf am Rhein,
kauft, da schwör ich Stock und Bein,
von Ungarn sich die Donau ein.
Dann, so wird der Vater Rhein
in Düsseldorf die Donau sein.
Und es singen Mann und Frau
Donau so blau, so blau, so blau…

In Winkel bricht der Reichtum aus,
denn vor jedem Winkler Haus,
werden Gondolere singen.
Ihre Liebeslieder klingen
durch die Wingert, durch die Gassen.
Die Leut sie können es nicht fassen,
weil die Gäst in Winkel bleiben.
von Winkel Ansichtskarte schreiben.
Den Winkler Wein per Schiff verladen
und im Taunus gehen baden.
Nach Ransel gehts per Paddelboot.
Hier ist und bleibt die Welt im Loot.
Alle die Reiche und die Dolle,
jedes Jahr nach Winkel wolle.
Keiner mehr ins Ausland fährt,
sich Tirol und Östreich leert.
New York ist plötzlich menschenleer.
Die Ami wolle alle hier her.
Der Vater Rhein wird Ami River
Und was singe unsre Schiffer:

Die Winkler ihr könnt es seh…
Habe schöne Maid juchhe…

Hollywood schließt seine Pforte,
um in unserm schönen Orte
Piratenfilme hier zu drehen.
Die könnt ihr dann im Kino sehn

Man gibt mir Orden und Pokale
silberne und goldne Reife,
Und dann bei de nächste Wahle
wär ich US Präsident,
weil ganz Amerika mich kennt.
Was Reagen konnt, des schaff ich locker,
des haut euch sicher jetzt vom Hocker.
Die ganze Welt tut mich bestaune,
hinter mir die Mensche raune,
Wenn ich schleiche durch die Stadt
Liegt das Volk am Boden blatt.
Geh ich durch den Winkler Wald
Neigen sich die Bäume bald.
Selbst die Fisch
Die grüße mich.

Ihr Narren die ihr all hier sitzt,
habt ihrs endlich voll gespitzt.
Den Winklern werden Schwimmhäut wachsen
und an Euren langen Hacksen,
bilden Flossen sich heran.
mit Kiemen jeder atmen kann.
So wer`n mir mit der Zeit und Geld
Deutschlands Unterwasserwelt.
Wer das nicht will,
der bleib nicht still
der steh jetzt auf und protestiere
der jag mich vor die Narrentüre
doch geb ich eines zu bedenken,
dann ist auch all der Reichtum fort.
Doch den, den können wir uns schenken
Winkel bleibt am Rhein der Ort,
wo die Menschen froh und heiter,
sehn es fließt der Rhein ja weiter
hin zum Meer wie immer schon.
So hat auch Köln etwas davon.
Düsseldorf behält die Kohle
brauch sich nicht fremde Flüsse hole.
An Geisenhum und Rüdesheim
fließt der alte Vater Rhein
ganz schnell vorbei, mit Donnergrollen
weil die nicht wissen, was sie wollen
Brücke her ja, oder nein
das kann es nicht gewesen sein.
Dies ärgert selbst den Vater Rhein.
So macht er sich durchs Binger Loch
Noch!
Weiter dann , an Lorch vorbei
Dann kommt er an die Loreley
Schaut hoch zu ihr, die Wasser spritzen
und sieht am Felsen sie da sitzen.

Lore leih mir Dein Herz…… 

Ein letzter Gruß und weiter geht's,
stehts, hin zum Meer….
er wird nie leer..
er fließt und fließt
bis er sich in das Meer ergießt.
Meine Töne werden leiser….
Nun bin ich jetzt ein wenig heißer
Machts gut Ihr Leit ich mach mich ab
Helau Helau jetzt  bin ich schlapp...