23 | 11 | 2017

Stimmen zum Zug am Fastnachtssonntag 2005 (Narrenpiegel 2005/2006)

Liebe Leser,

immer wieder entsteht im Rhythmus der fünf Jahre eine große Diskussion im Vorstand des CVW zur  Entscheidung für einen Fassnachts-Zug in Winkel. Warum?
Ja, hier wird In kurzer Zeit ausgegeben, was in vielen Stunden über Jahre erwirtschaftet wird. Der CVW investiert sehr viel Geld in einen Zug und immer steht er vor dem Risiko des schlechten Wetters, der großen Furcht vor zu geringer Resonanz und Teilnahme oder sogar einer unsachlichen Kritik, die nicht die vielen Mühen und die zeitlichen und finanziellen Aufwendungen aller Teilnehmer auch nur annähernd würdigt.
Dies ist die eine Seite. Außerdem müssen alle fünf Jahre die Kapellen aufs Neue verpflichtet werden. die Vereine und Menschen zur Teilnahme gefunden und gewonnen werden Eine nicht zu unterschätzende zweite Seite.
Es ist dem CVW dank der vielen Unterstützungen gerade durch Sie, liebe Leser, gelangen bisher wunderschöne Züge zu veranstalten. Besonders der Zug des Jahres 2005 genießt diesen Ruf, "En scheene Zuch" gewesen zu sein.
Dass dies keine Sprüche sind, zeigen die positiven Berichterstattungen in der örtlichen Presse, aber auch die persönlichen Briefe, E-Mails, die der Verein nach diesem Zug erhalten hat.
Ich möchte darum hier zwei Meinungen mit Zustimmung der Absender preisgeben.

Von unserem Zulieferer der Zeltgarnituren in der Berlbud, den Ich beim Kauf auf unseren anstehenden Fastnachtszug hinwies und so sagte: "Kommen Sie doch mal vorbei und schauen Sie es sich an." Dabei wusste ich nicht, dass unser Geschäftspartner mit seiner Familie in Bochum wohnte.

Von: Ertel, Dieter
Gesendet: Mittwoch, 22. Juni 2005
10:01 An: Schneider, Dietmar
Betreff: Fastnachtszug in Winkel 2005
 

Sehr geehrter Herr Schneider, hiermit möchten wir uns noch einmal recht herzlich für die nette Einladung zu Ihrem fantastischen Karnevalsumzug bedanken.
Wir wurden von den Bewohnern sehr freundlich begrüßt und fühlten uns sofort gut aufgenommen.
Da wir in der Stadt Bochum derartige Karnevalsumzüge nicht kennen, war es für uns ein besonderes Erlebnis und was alles für Geschenke und Gaben verteilt wurden, einfach toll ... !

Wir wünschen Ihnen für Ihre weitere Tätigkeit alles Gute, vielleicht sehen wir uns in wenigen Jahren noch einmal wieder.
Bis dahin möchten wir Ihnen aber die folgenden Ratschläge geben: "Wer morgens früh schon freundlich schmunzelt, wenn's regnet nie die Stirne runzelt, und abends singt, dass es nur so schallt, wird 99 Jahre alt."
Da diese Empfehlung für Sie zutrifft, verbleiben wir mit freundlichen Grüssen und "Glück Auf".
Annette Wiesner - Urse) Wickenburg Herrmann Wickenburg - Dieter Ertel

Oder diese E-Mail: 

2. Von Frau Angelika Brandt-Herbert aus Hofheim
Von_ Brandt-Herbert, Angelika
Gesendet: Montag, 26. September 2005
10:54
An:  Schneider,Dietmar
Betreff: Zug 2005 in Winkel
 

Sehr geehrter Herr Schneider, mitten im Rhein-Main-Gebiet mit einem großen Angebot an Faschingsumzügen hatten wir uns auch in diesem Jahr wieder spontan entschieden, in den "beschaulichen Rheingau zu fahren. Frühzeitig schlenderten wir - mit unseren 6- und 8 jährigen Kindern vor Zugbeginn durch Winkel und genossen die ausgelassene, ungezwungene Stimmung. An einem sonnigen Plätzchen am Straßenrand konnten wir die bunten,  einfallsreich verkleideten Gruppen des Zuges gut beobachten_ Uns gefallt es - im Vergleich zu den großen Umzügen in den  Mainmetropolen - in Winkel besonders, dass die Kinder sehr nah (und trotzdem sicher) am Geschehen sind: Aktive wie große und kleine Zuschauer haben dadurch großen Spaß. Nicht zuletzt ist der ausgeschenkte Rhelngauer Wein eine echte Alternative zu Karamellen!


Angelika Brandt-Herben


Natürlich sind auch reichliche Meldungen in der örtlichen Presse zum Fastnachtszug in Winkel veröffentlicht worden. Ich erlaube mir einige Bruchstücke aus den Texten zu zitieren:

Wiesbadener Tagblatt vom 07.02.2005
Schlagzeile: Kein Halten mehr bei Narren in Winkel- Rund 10.000 Besucher dürften gestern entlang der 3,4 Kilometer langen Zugstrecke gestanden und 146 Zugnummern zugejubelt haben.

Wiesbadener Kurier vom 09.02.2005
Schlagzeile: Größter Zug rollt nur alle fünf Jahre- Mit über 140 Zugnummern war der Jubiläumszug des Carnevalverein Narrhalla Winkel der längste am närrischen Wochenende.

Rheingau Echo vom 10.02.2005

Schlagzeile: Über 2.000 Narren im närrischen Jubiläumsumzug - Ein Fastnachtszug der Superlative mit über 140 Zugnummern bot sich den vielen tausend Besuchern am vergangenen Sonntag In Winkel, ... mit so vielen Zugnummern wie sonst nirgendwo im Rheingau, .. alles in allem war der Jubiläumszug des CVW ein prächtiger Fastnachtszug, der allen Zuschauern riesigen Spaß machte.

 

Wenn ich ein Fazit ziehe, so ist es für mich als Vorsitzender immer wieder erlösend und schön, nach 18:00 Uhr die Meldung von den Zugordnern, den Sicherungskräften, der Feuerwehr, dem Roten Kreuz und dem Ärzteteam zu hören:
Der Zug ist ohne Zwischenfälle verlaufen.

Erst dann hole ich tief Luft oder ehrlicher gesagt, dann genieße ich in Ruhe den ersten Schluck Alkohol und dann denken wir ZUGVERANTWORTLICHEN auch wieder daran: Eigentlich ist ja Fastnacht und wir wollen uns freuen und eigentlich nur anderen Menschen Spaß bringen. Vergessen sind dann die Zugauflagen, die Versicherungsbedingungen und all der formale Papierkrieg vor einem Zug. Auch ich sage -auch mit etwas stolzer Stimme und mit einem herzlichen Dankeschön an ALLE die dabei waren, Danke an die, die uns unterstützten:
Der Zug des Jahres 2005 genießt den Ruf "En scheene Zuch" gewesen zu sein, oder?

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